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Internationale Stiftung
HUMANUM |
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Augustin-Bea-Preis -> Preis 2001 Symposien & Publikationen Personen & Adressen Archiv © A. Saberschinsky |
Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels, Trier
Präsident der Internationalen Stiftung Humanum: Begrüßungsansprache zur Verleihung des Augustin-Bea-Preises an Schwester Karoline Mayer am 26. Mai 2001 in Köln meine Damen und Herren, liebe Freunde, im Namen der Internationalen Stiftung Humanum darf ich Sie alle ganz herzlich im Maternushaus willkommen heißen. Wir begrüßen und ehren heute eine Frau,die sich als katholische Schwester um die Armen in Chile und Bolivien besondersverdient gemacht hat. Schwester Karoline Mayer traf ich, nachdem ich schonviel von ihr gehört hatte, zum ersten Mal im Sommer letzten Jahres in Trier.Da war sie gerade auf einer Rundreise zu ihren Freundeskreisen, zu denenwir uns jetzt alle zählen dürfen. Sie wirkte auf mich sofort enthusiasmierend,so daß mir spontan der Spruch durch den Kopf ging: "Wer sich für Karolinenicht begeistert, dem sind die Augen zugekleistert." Ein derartig fröhlicheschristliches Charisma, ein solch leidenschaftliches Engagement gilt in unserentrüben nordischen Gefilden und gesättigten Breiten fast als exotisch. Die Stiftung zeichnet Schwester Karoline mit dem Augustin-Bea-Preis aus:Nicht nur, weil sie so sympathisch mitreißend ist, sondern weil sie sichseit dreißig Jahren für Gerechtigkeit und Solidarität vorbildlich und erfolgreicheinsetzt. Das eine ist aber ohne das andere nicht möglich. Die von SchwesterKaroline initiierten Projekte sind hervorragende Modelle für eine subsidiäreEntwicklungszusammenarbeit, für eine "Hilfe zur Selbsthilfe". Überdies hatunsere Schwester (besonders in Deutschland und in Luxembourg) erheblich zurSchärfung des entwicklungsethischen Problembewußtseins beigetragen. Dafürdanken ihr die hier anwesenden Vertreter der Katholischen Sozialethik. Unddavon zeugen besonders die vielen Mitstreiter und Freunde und Fanclubs,die heute hierher gekommen sind. Darunter auch Verbände wie der "Bund KatholischerUnternehmer" und seine neue Vorsitzende, die Bundestagsabgeordnete Marie-LuiseDött, die ich herzlich begrüßen darf. Und die Handwerkskammer Düsseldorf mit ihrem Geschäftsführer Dr. Thomas Köster: herzlich willkommen! Dem Doktoren-EhepaarAnnalies und Erwin Müller aus Mönchengladbach ist es vor allem zuzuschreiben,daß die Aktivitäten der Schwester auch in Handwerker- und Unternehmerkreisenhinlänglich bekannt sind und gefördert werden: Seien Sie besonders herzlichhier willkommen! Auf die verdienstvollen Projekte unserer lieben Schwester, auf die Frauenwerkstätten, Berufsausbildungzentren, Lehrwerkstätten, Polikliniken und auf die "Fundación Cristo Vive" in Chile und Bolivien wird Dr. Norbert Blüm, unser langjährigerBundesarbeits- und Sozialminister, nachher in seiner Laudatio näher eingehen.Sie sind hier ganz besonders herzlich willkommen bei uns, lieber Herr Dr.Blüm! Denn wir erinnern uns noch gut daran, wie Sie in schwieriger Zeit inChile die Menschenrechte eingeklagt und Schwester Karoline in Schutz genommenhaben. In einem Kontinent, der lange Zeit von Diktaturen unterdrückt wurde, tratSchwester Karoline für Freiheit und Menschenwürde, für die Beachtung derMenschenrechte ein. In diesem Sinne sorgte sie sich um den Aufbau einer rechts- und sozialstaatlichen Demokratie und setzte sich für christliche Tugendenund ökonomische Verhältnisse ein, die die Armut überwinden und das Elendbeseitigen sollen. Schwester Karoline hat aber nie bloß abgewartet, daßsich die politischen Strukturen, die sozialen Verhältnisse und die ökonomischenBedingungen endlich verbesserten. Und sie hat nie bloß Forderungen gestellt,die andere zu verwirklichen hätten. Vielmehr hat sie sich selber ins Zeuggelegt für die Armen, in denen wir nach dem Evangelium Christus begegnen,- und für mehr Gerechtigkeit gesorgt in Mitwirkung am Reiche Gottes. Dafürsind ihr vor allem die Betroffenen selber dankbar. Aber auch Politiker, Unternehmerund Gewerkschaftler, die auf Anstöße dieser Art angewiesen sind. Und siesuchen inzwischen ihren Rat, wobei sie gut beraten sind. Manche werden sich vielleicht fragen, was eine katholische Schwester, die den Glauben des Evangeliums in jeder Situation öffentlich bezeugen soll, mit solchen "sozialen", "wirtschaftlichen" und auch "politischen" Dingenzu schaffen hat. Es gibt freilich Situationen, in denen die Frohe Botschafteine soziale und politische Dimension erkennen lassen muß, und wo geradeauch fromme Dienerinnen und Diener der Kirche "in die Bresche" springen müssen.Dies ist vor allem dann der Fall - und eine Pflicht der ganzen kirchlichenGemeinschaft, wenn die von Gott geschenkte Würde des Menschen und seine Rechtegrob miß-achtet werden. Dies hat nichts mit einer oberflächlichen oder opportunistischen Politisierung der Kirche zu tun. Die Kirche kann nicht für alles und jedes zuständig sein,sie hat keine Patentrezepte oder eine besondere Kompetenz für politische oder ökonomische Sach- und Strukturfragen. Aber es ist ihr ein Herzensanliegen und eine Sache des Glaubens wie der Glaubwürdigkeit, für die berechtigten Belange der Armen und Hilflosen einzutreten, gerade da, wo sich sonst keiner um die Ausgestoßenen kümmert. Auch in den westlichen Industriestaaten, diesich ihres Wohlstands und ihrer Humanität rühmen, muß sich die Kirche fürdie Schwachen starkmachen, wenn es sein muß, auch in einem "politischen" Sinne. Das "Evangelium des Lebens" gebietet uns hierzulande als Kirche besondersden Einsatz für das ungeborene Leben und für jenes Leben, das sich seinemEnde nähert, und das kaum eine starke Lobby hinter sich hat. Die Internationale Stiftung Humanum zeichnet Schwester Karoline mit einem Preis aus, der nach Kardinal Augustin Bea benannt ist. Sie will damit die Erinnerung an den bedeutenden ökumenischen Vordenker des Zweiten Vatikanischen Konzils wachhalten, dessen Name auch mit "Gaudium et spes" verbunden ist.Diese Pastoralkonstitution des Konzils ist ein grundlegendes Dokument derKatholischen Soziallehre und hat uns gelehrt, nach den "Zeichen der Zeitzu forschen und sie im Licht des Evangeliums zu deuten" (GS 4). Meines Erachtensverdient vor allem folgende Stelle aus "Gaudium et spes" Nr. 41 Beachtung.Dort heißt es: "Kraft des ihr anvertrauten Evangeliums verkündet also dieKirche die Rechte des Menschen, und sie anerkennt und schätzt die Dynamikder Gegenwart, die diese Rechte überall fördert." "Freilich", so heißt esweiter, was heute gern übersehen wird, weil es geradezu prophetisch vor einerFehlentwicklung warnt: "Freilich muß diese Bewegung vom Geist des Evangeliumserfüllt und gegen jede Art falscher Autonomie geschützt werden. Wir sindnämlich der Versuchung ausgesetzt, unsere persönlichen Rechte nur dann fürvoll gewahrt zu halten, wenn wir jeder Norm des göttlichen Gesetzes ledigwären. Auf diesem Wege aber geht die Würde der menschlichen Person, stattgewahrt zu werden, eher verloren." Schwester Karoline hat in ihrem missionarischen Wirken keinen Hehl daraus gemacht, daß für sie die Menschenrechte nicht in freischwebender Autonomievom göttlichen Gesetz getrennt werden können. Ihr Menschenrechtsverständnis ist daher weder individualistisch eingeengt noch kollektivistisch verzerrt, sondern auf die "Würde der menschlichen Person" bezogen, die in Gott ihrenUrsprung und ihr Ziel hat. Davon hängt ganz entscheidend die Frage der Universalisierbarkeitder Menschenrechte in aller Welt zusammen. Erst durch diese Verankerung derMenschenrechte in Gott kann es gelingen, diese Rechte nicht als bloß rhetorischeProklamationen und als individuelle Ansprüche an andere zu formulieren, sondernsie mit entsprechenden, reziprok geltenden Pflichten zu verbinden. Erst dann,wenn die Menschen begreifen, daß sie Söhne und Töchter eines und desselbenVaters sind, können sie ein gemeinsames Bewußtsein von "Brüderlichkeit" oder "Geschwisterlichkeit" erreichen. Erst dann können sie - aus ihrer wesentlichenGleichheit heraus - auch eine elementare Gleichheit in ihren Rechten undPflichten beanspruchen. Nun darf ich Ihnen auch die Internationale Stiftung Humanum vorstellen. Sie wurde nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil von christlichen Sozialwissenschaftlern und Unternehmern gegründet. Ihr Zweck ist die Förderung von Personen, Institutionenund Projekten im Geist des christlichen Ordnungsdenkens, wie es in der PastoralkonstitutionGaudium et spes zum Ausdruck kommt. Zu diesem Zweck zeichnet die Stiftungverdiente Persönlichkeiten und Einrichtungen mit dem Augustin-Bea-Preis aus,benannt nach dem bedeutenden ökumenischen Konzilsvater. Zu den Preisträgerngehören u.a. das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, der Generalsekretär desWeltkirchenrats Willem A. Vissert'Hooft, der Sozialethiker Johannes Messner,die Kardinäle Joseph Frings und Josef Ratzinger sowie Erzbischof Isidorede Souza, Benin/Afrika. Die Stiftung Humanum setzt mit der Preisverleihung an Schwester Karolineeine Tradition fort, die sehr eng mit der Diözese Köln verbunden ist. Dererste Träger des Augustin-Bea-Preises war Joseph Kardinal Frings, der denKölnern nicht nur als ein volkstümlicher rheinischer Bischof, sondern auchals vorzüglicher Konzilstheologie in Erinnerung bleibt. Freilich hat dasKonzil das sogenannte "Fringsen", also die Übertragung des moralisch erlaubtenMundraubs auf die Aneignung von Kohlen zu Heizzwecken, nicht als eine normaleForm der Eigentumsbildung anerkannt. In seiner Amtszeit und in seiner Diözesewurde das Bischöfliche Hilfswerk "Misereor" gegründet, das ebenfalls mitdem Augustin-Bea-Preis ausgezeichnet wurde. "Misereor" ist inzwischen zueinem international anerkannten Hilfswerk herangewachsen, das nicht nurein gutes Licht auf die spendable Großzügigkeit deutscher Katholiken wirft,sondern auch die entwicklungspolitische Kompetenz des deutschen Katholizismusbewiesen hat. Vielleicht wird Norbert Blüm dazu einiges sagen können. Jedenfalls hat Schwester Karoline in Chile und Bolivien einige Enwicklungsprojekte in Gang gesetzt, bei denen sie hoffentlich mit der weiteren Hilfe von "Misereor" rechnen kann. Der Hilfsbereitschaft auch anderer Organisationen sollten hier keinerlei Grenzen auferlegt werden. Denn das europäische Christentum hateine spezielle Verantwortlichkeit für einen Kontinent wahrzunehmen, der einmalvon Europa aus "kolonisiert" worden ist - und der inzwischen durch die sogenannteGlobalisierung abermals an den Rand gedrängt zu werden droht. In den westlichen Industrienationen herrscht eine derartige Überfülle anmateriellen Gütern, an Reichtum und technischem Wissen, daß wir oft versuchtsind, die Lebensmittel mit dem religiösen Lebensziel zu verwechseln. Der Konsumismus des Immer-mehr-haben-wollens hat uns in Europa zu einer neuen Armut im religiösen Geist und in der sittlichen Orientierung geführt. Inden östlichen und südlichen Ländern unserer Erde ist es umgekehrt. Sie sindoft reicher an spirituellen Gütern - und dabei relativ arm an materiellenDingen. Notwendig wäre hier ein gegenseitiger Austausch, von dem beide Seiten dereinen Welt nur gewinnen könnten, andernfalls würden beide verlieren. Denn unsere westlichen Wohlstandsbäume wachsen nicht in den Himmel. Mag auchdie Marktwirtschaft und hoffentlich gerade eine soziale Marktwirtschaft nunweltweit eingeführt werden: Ein endloses Wachstum zu immer größerem materiellenReichtum ist nicht möglich und nicht einmal wünschenswert - schon aus ökologischenGründen. Es ist schon die bloße Notwendigkeit und nicht allein die christlicheTugend der Askese, die uns zu einer größeren Bescheidenheit zwingt. Und warumsollten wir aus dieser Not keine Tugend machen, die die bittere Not in derWelt zurückdrängt? Die sozialen Verteilungskämpfe, die wir uns hierzulandeleisten, sind nichts gegen die drohenden Verteilungskämpfe zwischen Westund Ost, zwischen Nord und Süd. Wir stehen auch ohne Marxismus vor einemweltweiten Klassenkampf zwischen arm und reich. Und die Christen täten gutdaran, ihn rechtzeitig zu entschärfen. Allerdings ist das Bewußtsein, daß Solidarität eine weltweite Dimension hat,in den letzten Jahrzehnten erheblich gewachsen. Vor allem haben krisenhafteEntwicklungen und herannahende Katastrophen (Verschmutzung der Umwelt, Ausbeutungder Ressourcen, Veränderung des Klimas, gewaltsame Konflikte, Armutswanderungenetc.) für eine weltweite Ausdehnung unseres Problemhorizontes gesorgt. Überdiesrücken die Menschen in aller Welt enger zusammen: durch moderne Verkehrsverbindungenund Kommunikationsmittel, durch gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeitenund die Verflochtenheit der internationalen Märkte. Kurzum, wir haben immermehr das Bewußtsein, in einer Welt zu leben, in einem Boot zu sitzen, voneinanderabhängig und füreinander verantwortlich zu sein. Weltweite Solidarität -wenn schon nicht aus Tugend, dann wenigstens aus Not - muß sich heute besondersin und mit den Ländern der sogenannten "Dritten Welt" bewähren. Die Kirche ist als Weltkirche unmittelbar von diesen Problemen betroffenund hat diese auch immer wieder angesprochen. Sie hat nicht bloß seit langem durch aufrüttelnde Appelle ein Problembewußtsein geschaffen, sondern istselber zu einem bedeutenden Aktionsträger in den Entwicklungsländern geworden.Natürlich hat ihre Entwicklungshilfe einen missionarischen Charakter - wie ihre Mission auch immer schon einen sozialen Akzent hatte. Papst Paul VI. schrieb 1967 die erste Enzyklika, die sich fast ausschließlich der Entwicklungsproblematik widmet, und der er den Namen "Populorum progressio" gab. Für diese Enzyklika ist das Elend in den Entwicklungsländer das vorrangigeWeltproblem. Die Armut der "Dritten Welt" wird als eine weltweite Tragödiedargestellt, die den Frieden in der Welt und die Zukunft der Kultur ernsthaftgefährdet. Die Verantwortung für dieses Ordnungsproblem trifft daher alleMenschen und Völker. Sie ist vor allem für die Christen eine unmißverständlicheGewissensforderung, da ihre Religion von der natürlichen und übernatürlichenSolidarität der Völker geprägt ist. Die Entwicklungsnot ist deshalb von so tiefgreifender Wirkung, weil sie den Menschen in seinen wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und religiösen Verhältnissen trifft. Ebenso umfassend muß nach der Auffassung der Kircheauch die Entwicklungspolitik angelegt sein. Der Entwicklungsbegriff ist hierkein bloß quantitativ-technischer, sondern ein qualitativer Begriff, deran den Grundwerten des Menschen ausgerichtet ist. Dementsprechend darf sichdie Entwicklungspolitik nicht beschränken auf bloßen Technologietransfer,darf sich nicht zurückziehen auf die wertfreien Gesetze eines Marktmechanismus.Entwicklung hat hier eine humane Dimension und bleibt religiös fundiert,sie muß sich ausweisen können als eine Bewegung vom "weniger Menschlichen" zum "Menschlicheren", als ein "Wachstum der menschlichen Persönlichkeit" (Nr. 16). Ziel jeder Entwicklung ist die Beachtung der Menschenwürde unddie Verwirklichung der Menschenrechte. Wo die Menschenwürde durch materielleNot, durch Gewalt, durch den Mißbrauch von Besitz und Macht, durch Ungerechtigkeit und Ausbeutung verletzt wird, müssen soziale Mißstände überwunden, müssenWissen und Bildung erweitert werden. Papst Johannes Paul II. hat mit seiner Enzyklika "Centesimus annus" (1991)den weltweiten Wandel im Blick, der durch das Jahr 1989 markiert wird: denUntergang des kommunistischen Ostblocks. Damit hat sich auch der ideologische Ost-West-Konflikt aufgelöst. Die kirchliche Aufmerksamkeit richtet sich aufdie Probleme im Osten, ohne die des Südens aus dem Blick zu verlieren. Inder ökonomischen Systemfrage läßt die Enzyklika keinen Zweifel aufkommen,daß die Katholische Soziallehre für eine marktwirtschaftliche Wettbewerbsordnungoptiert, die aber ordnungs- und sozialpolitisch sowie ökologisch eingebundenist. Auf internationaler Ebene geht es freilich darum, die Wettbewerbsfähigkeitder Entwicklungsländer zu gewährleisten und ihnen den Zugang zu den Märktenzu ermöglichen. Diese Forderung einer Sozialen Marktwirtschaft im Weltmaßstabstellt hohe Anforderungen an eine weltweite Solidarität, die der rechtlichenInstitutionalisierung dringend bedarf. Schwester Karoline hat sich um die Praxis und Theorie der Katholischen Soziallehre verdient gemacht hat. Wir ehren in Dir, Karoline, eine Unternehmerin derNächstenliebe und eine Missionarin der Menschlichkeit: für eine bessere Weltin Verantwortung vor Gott. Es wurde Zeit, diese starke, unerhört mutige Frauwegen ihrer großen Verdienste mit diesem Preis auszuzeichnen. Ihr Werk schenktuns mehr, als wir ihr danken können. |